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Pseudonymisierung schützt
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IT-Sicherheit muss auch den Datenschutz beachten. Dies zeigt der
Workshop Privacy Respecting Incident Management (Prima) der
Gesellschaft für Informatik (www.gi-fg-sidar/prima 2005). So betont die
Rechtsanwältin Ursula Sury, dass beim Sammeln von Netzdaten etwa über
Intrusion Detection Systeme, die nötige Transparenz zu gewährleisten
sei. Mitarbeiter und Betriebsräte sind zu informieren, Daten dürfen
nicht zu lange gespeichert werden.
Workshop-Mitinitiator Ulrich Flegel von der Uni Dortmund Dortmund
verweist auf die Pseudonymisierung: "überall wo personenbezogene Daten
wie Benutzername oder IP-Adresse geloggt werden, ist eine
Pseudonymisierung möglich und angebracht." Durch den Einsatz von
Kryptografie lassen sich Pseudonyme so erstellen, dass sie nur bei
Auftreten von vorab festgelegten Verdachtsmomenten aufgedeckt werden
können. Ergebnis dieser Forschungen an der Uni Dortmund ist das
Open-Source Tool Pseudo/Core, das derzeit noch stärker auf den Einsatz
im Bereich Intrusion Detection zugespitzt wird, so Flegel. ähnliches
schlagen Stefan Köpsell und Kollegen an der Uni in Dresden für den
beliebten Anonymisierungsdient JAP vor. Auf richterliche Verfügung kann
der Dienst die surfende und die angesurften IP-Adressen aufdecken.
Flegel: "Im Sinne der Verhältnismäßigkeit eine sehr schöne Lösung, die
generell die Anonymität sicherstellt und im Einzelfall die
Strafverfolgung ermöglicht." ab
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