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Dienstag, 22.11.2005



20.04.2004
ARCHIV: FREEWARE
 

Anonymes Websurfen mit »Jap«

NILS FREIHEIT

Über 10 000 User haben sich das Software-Packet "Jap" schon kostenlos unter www.tu-dresden.de heruntergeladen.



Normalerweise kommuniziert jeder Computer im Internet über eine feste Adresse, die so genannte "IP". Das bedeutet, jeder besuchte Webserver, der Zugangsprovider und eventuelle illegale Lauscher können ermitteln, welche Webseiten vom Nutzer besucht wurden und welche Informationen abgerufen wurden. Natürlich kann auch der Nutzer selbst festgestellt werden.



Mit "Jap" teilen sich tausende User eine feste IP-Adresse. Dadurch erfährt weder der angefragte Server oder Provider noch ein Lauscher die Daten des Einzelnen. Nicht einmal der Betreiber des Anonymisierungsdienstes kann Nutzer und Daten einander zuordnen. Technisch werden keinerlei Log-In-Daten gespeichert, deswegen können diese auch nicht an die Staatsanwaltschaft herausgegeben werden. Das ist auch der Haken an dem von Studenten entwickelten Programm: Es öffnet das Tor für alle Internet-Ganoven, die jetzt unentdeckt agieren können. Sei es beim Download von Kinderpornos oder beim Betrügen in Ebay.

Ressort: /nachrichten/digatrend/internet


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