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«Airbag» für Privatsphäre
«Es gibt keine gute oder schlechte Technik», betont Professor Dr.
Hannes Federrath, Inhaber des Lehrstuhls für «Management der
Informationssicherheit» an der Universität Regensburg. Doch es gebe bei
neuen Entwicklungen in der IT stets «einige Leute, die die Technologie
toll finden» so toll, dass sie Risiken wie die Einschränkung der
Privatsphäre aus dem Blick verlieren. Zum
Glück gebe es aber auch andere, die diese Probleme sehen und
ansprechen. Das habe dann nichts mit Technik-Feindlichkeit zu tun,
betont Federrath: Es gehe viel mehr darum, das Bedürfnis der
Verbraucher nach Privatheit zu erkennen und möglichst früh in den
Entwicklungsprozess einfließen zu lassen. Dazu könne der Security IT
Cluster Oberpfalz eine Plattform sein, weil er den Dialog zwischen
Firmen und Hochschulen fördere. Sein größter Wunsch sei es, so
Federrath, dass sich mit Datenschutz in Zukunft Geld verdienen lässt
ähnlich wie beim Auto, bei dem der Verbraucher ja auch ganz
selbstverständlich für den Airbag mit bezahle. Wie beim Auto sei
deshalb bei der Datensicherheit neben Forschung und Wirtschaft auch der
Gesetzgeber gefragt: Er sollte einen gemeinsamen Mindeststandard
festlegen. gk Mehr Informationen im Internet: http://www-sec.uni-regensburg.de
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