Praxis der IT-Sicherheit

Bronze Platzierung beim Hackerwettbewerb Cipher 3

"Defender of the Flag" holt den dritten Platz

Bereits zum dritten Mal nahm am 12.07.2007 ein vom Lehrstuhl Management der Informationssicherheit (Prof. Federrath) betreutes Team der Uni Regensburg an einem internationalen Hackerwettbewerb teil. Beim C.I.P.H.E.R. 3 Capture the Flag Contest, der im Rahmen der internationalen Sicherheitskonferenz DIMVA veranstaltet wurde, konnte sich das Team der Regensburger Wirtschaftsinformatikstudenten von Beginn an in der Spitzengruppe platzieren und musste sich am Ende nur den Teams von mwcollect.org und der RWTH Aachen geschlagen geben. „Besonders bemerkenswert ist das gute Abschneiden unseres Teams, weil wir in Regensburg leider nicht über eine Kerninformatik verfügen. Trotzdem können wir ganz vorn mitspielen. Dies bestätigt die hervorrragende Qualität unserer Ausbildung.“ sagt Prof. Federrath.

26 Universitäten kämpften bei diesem internationalen Wettbewerb über ein abgeschottetes Virtuelles Privates Netz (VPN) um den Titel des besten Hacker-Teams. Die Aufgabe der Teams bestand dabei einerseits darin, den eigenen Server so gut wie möglich abzusichern und alle Dienste verfügbar zu halten und andererseits zu versuchen die gefunden Schwachstellen bei den gegnerischen Teams auszunutzen und dies durch das Auslesen so genannter Flags zu dokumentieren. Zusätzliche Punkte konnten durch das Erstellen von Advisories zu den gefundenen Schwachstellen gewonnen werden. Vorbereitet hatte sich das von Klaus Plößl und Thomas Nowey betreute Team im Rahmen der Veranstaltung Praxis der IT-Sicherheit, die voraussichtlich auch im kommenden Wintersemester wieder vom Lehrstuhl angeboten wird. Diese Intensivlehrveranstaltung wird mit maximal 12 Studenten durchgeführt und gibt tiefe Einblicke in die Sicherheitslücken von Computersystemen und deren Absicherung.

Die Regensburger Wirtschaftsinformatik spezialisiert sich in Ausbildung und Forschung auf die zwei Schwerpunkte Bankinformatik und IT-Sicherheit. „Nirgendwo sonst in Deutschland sind Wirtschaftliche und Informatik-Aspekte in der IT-Sicherheitsforschung so stark vernetzt wie hier in Regensburg,“ so Federrath. „Dass wir auch in technischen Fragestellungen ganz vorn mitspielen können, macht mich natürlich sehr stolz.“

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